FONDS professionell Österreich, Ausgabe 1/2026
Service als Strategie Service ist kein Marketing-Schlagwort, sondern gelebte Praxis. Das zeigen die diesjährigen Preisträger des ÖSTERREICHISCHEN FONDSPREISES in der Kategorie Servicequalität . D as Urteil der Berater stand einmal mehr im Mittelpunkt: Im Rahmen des Galaabends auf dem FONDS profes- sionell KONGRESS inWien wurden wie- der jene Fondsgesellschaften ausgezeich- net, die in der täglichen Beratungspraxis mit besonderer Servicequalität überzeu- gen. Der ÖSTERREICHISCHE FONDS- PREIS in der Kategorie Servicequalität gilt dabei als verlässlicher Gradmesser dafür, wer im Vertriebsalltag wirklich punktet. Und diesem Anspruch wurden in die- sem Jahr vor allem drei Häuser gerecht: Die DWS, Franklin Templeton Austria und Flossbach von Storch holten sich die begehrten Trophäen. Die Deutsche-Bank- Tochter DWS steht bereits zum sechsten Mal in Folge an der Spitze der Service- anbieter unter den KAGen. Franklin Templeton Austria gelang der Sprung von Platz acht direkt aufs Siegertreppchen. Und der Kölner Vermögensverwalter Flossbach von Storch kehrt nach zwei Jahren zurück auf das Podium und damit ins Spitzenfeld der von Beratern am bes- ten bewerteten Häuser. Nähe als Erfolgsfaktor Für die DWS ist die neuerliche Top- Platzierung vor allem eine Frage der Kun- dennähe. Man setze seit Jahren auf regel- mäßige Präsenz in den Bundesländern und auf persönliche Formate wie Som- mergespräche, Herbstsymposium oder Wintergespräche, erklärt Oliver Trienes, Leiter Vertrieb Österreich &CEE. „Durch unsere regelmäßige Präsenz in den Bun- desländern haben wir unsere Kunden- beziehungen gefestigt und neue Kunden gewonnen“, so Trienes weiter. Der hohe Anspruch an die Servicequalität bei sämt- lichen Kundenanliegen habe „ein Übriges beigetragen“. Diese Strategie wolle man konsequent fortführen. Auch bei Franklin Templeton Austria steht Präsenz im Zentrum, allerdings unter einem klar formulierten Leitmotiv: Client First. Die Auszeichnung sei des- halb besonders wertvoll, weil sie direkt auf dem Feedback der Vertriebspartner basiere, sagt Karl Banyai, Sales Director Österreich. Der Anspruch sei „kein großes Feuerwerk, sondern sauberes Handwerk“, betont Banyai und fügt hinzu: „Wir ver- suchen, Strategie so zu übersetzen, dass sie für Vertriebspartner spürbar wird.“ Dabei gehe es darum, präsent zu sein, zuzuhö- ren, rasch zu reagieren und verlässlich zu liefern. Entscheidend sei das Zusam- menspiel von Distribution, Marketing, 2SHUDWLRQV XQG 6HUYLFH Ľ:LH HLQ 6WDȬHO - lauf“, so Banyai. Flossbach von Storch wiederum ver- steht Service als integralen Bestandteil des eigenenWertversprechens. Man wolle sich nicht selbst bewerten, sondern verweise auf das Urteil der Partner, betont der Mit- gründer Kurt von Storch. Kunden müss- Von links: Georg Pankl (FONDS professionell), Roland Sinkovits (Flossbach von Storch), Oliver Trienes (DWS), Monika Reisinger und Karl Banyai (beide Franklin Templeton Austria) sowie Azim El-Morsi (FONDS professionell). » Wir versuchen, Strategie so zu übersetzen, dass sie für Vertriebspartner spürbar wird. « Karl Banyai, Franklin Templeton 246 fondsprofessionell.at 1/2026 ÖSTERREICHISCHER FONDSPREIS 2026 Service Award | Anbieter FOTO: © GUENTER MENZL I FONDSPROFESSIONELL
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