FONDS professionell Österreich, Ausgabe 1/2026

der Machbarkeitsprüfung über die Daten- erfassung bis zur Dokumentenverwal- tung. Der Partner kann sogar sein eigenes Logo integrieren und damit die Kunden- kommunikation individuell gestalten. Ein wichtiger Punkt ist auch, dass wir dieses System unseren Partnern kostenlos zur Verfügung stellen – inklusive Daten- sicherheit und DSGVO-konformer Spei- cherung. Das wäre für viele kleinere Ver- PLWWOHU DOOHLQ NDXP ljQDQ]LHUEDU Neu ist nun auch die Möglichkeit, über die Plattform bei mehreren Banken einzurei- chen.WarumdieserSchritt? Karl: Unabhängige Kreditvermittler müs- sen für ihre Kunden verschiedene Ange- bote einholen können. Deshalb haben wir die Plattform so erweitert, dass Partner ihre Daten einmal erfassen und anschlie- ßend auch anderen Banken zur Verfü- gung stellen können. Das spart Zeit und reduziert doppelte Eingaben. Gleichzeitig bleibt es natürlich unser Ziel, möglichst viele Finanzierungen selbst abzuwickeln – aber wir wollen den Partnern den Prozess insgesamt erleichtern. Wie schnell geht eine Kreditentschei- dungheute? Karl: Die erste Indikation bekom- men die Partner sofort über die App. Wenn der Fall eingereicht wird, liegt unsere endgültige Ent- scheidung in der Regel inner- halb von ein bis zwei Bankarbeitstagen vor. Hier kombinieren wir digitale Pro- zesse mit persön- licher Expertise. Nicht jede Finan- zierung lässt sich vollständig automatisieren – gerade bei komple- xeren Fällen ist es wichtig, dass erfah- rene Spezialisten Lösungen entwickeln können. Auch der Immobilienmarkt scheint sich wieder zu beleben. Wie sehen Sie die aktuelle Entwicklung? Karl: Die Nachfrage steigt nun wieder deutlich, während das Angebot aufgrund des starken Rückgangs im Neubau eher knapp bleibt. Viele Projekte wurden in den vergangenen Jahren nicht realisiert – diese Wohnungen fehlen jetzt amMarkt. Wenn eine steigende Nachfrage auf ein EHJUHQ]WHV $QJHERW WULȬW LVW PLWWHOIULVWLJ auch wieder mit steigenden Preisen zu rechnen. DieBankhat zuletzteinspeziellesFinanzie- rungspaket gestartet.Was steckt dahinter? Karl: Wir wollten bewusst ein Signal set- zen und haben ein Finanzierungspaket mit einem attraktiven Fixzinssatz auf- gelegt. Insgesamt stellen wir dafür ein Volumen von 150 Millionen Euro zur Verfügung – deutlich mehr als bei der vorherigen Aktion. Das Angebot gilt sowohl für Filialkunden als auch für Ver- triebspartner. Uns ist wichtig, hier keinen Unterschied zu machen. Die Zusammenarbeit mit Infina wurde zuletzt wieder intensiviert. Welche Bedeu- tunghat diesePartnerschaft fürSie? Karl: ,QljQD LVW DOV JUĆĕWHU .UHGLWYHUPLWWOHU Österreichs natürlich ein sehr wichtiger Marktteilnehmer. Für uns war entschei- dend, dass wir nach der Neuaufstellung unseres Geschäfts zunächst intern die ULFKWLJHQ 6WUXNWXUHQ VFKDȬHQ EHYRU ZLU diese Kooperation wieder vertiefen. Wir wollten sicherstellen, dass wir das zusätzliche Geschäft auch in der gewünschten Qualität und Geschwindigkeit abwickeln kön- nen. Jetzt passt der Zeitpunkt sehr gut. Mit unserer neuen Auf- stellung, dem Kompetenzteam und den digitalen Prozessen haben ZLU GLH %DVLV JHVFKDȬHQ XP HLQH Partnerschaft dieser Grö- ßenordnung gut zu begleiten. Für uns ist das ein wichti- ger Schritt, weil wir damit unsere Reichweite im Markt weiter er- höhen. Vielen Dank für das Gespräch. GEORG PANKL FP » Dadurch können Partner sofort Unter- stützung bekommen, ohne auf Rückrufe warten zu müssen. « Sascha Ruppert, Bank Austria Unicredit fondsprofessionell.at 1/2026 201 FOTO: © MARTIN HÖRMANDINGER | BANK AUSTRIA

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