FONDS professionell Österreich, Ausgabe 1/2026

Die UniCredit Bank Austria hat das Kreditgeschäft über Vertriebs- partner vor einem Jahr neu geordnet. Die Leiter der Bereiche Vertriebspartnermanagement sowie Kontakt-Center undWohnbau- finanzierung, Sascha Ruppert und Pierre Karl , im Gespräch. E in Jahr nach der Neuausrichtung ihres Vertriebspartnergeschäfts sieht die Bank Austria deutliche Fortschritte. Digitale Tools, eine neue Betreuungsstruk- tur und zusätzliche Investitionen in Perso- nal sollen Kreditvermittlern den Zugang ]X %DX XQG:RKQljQDQ]LHUXQJHQ HUOHLFK - tern und gleichzeitig die Bearbeitung beschleunigen. Parallel dazu zieht auch der Markt wieder an: Die Zahl der Kre- ditanfragen ist deutlich gestiegen, und die Bank rechnet auch für das laufende Jahr mit weiteremWachstum. Details dazu lie- fern Sascha Ruppert, Leiter Vertriebspart- nermanagement, und Pierre Karl, Leiter .RQWDNW &HQWHU XQG :RKQEDXljQDQ]LH - rung, im Gespräch. Herr Karl, wie hat sich das Geschäft seit der Neuorganisation des Vertriebspartner- bereichs imvergangenenJahr entwickelt? Pierre Karl: Nach der Integration in die Bank haben wir zunächst unsere internen Strukturen neu aufgebaut und die Zusam- menarbeit mit den Vertriebspartnern neu organisiert. Heute sehen wir, dass sich diese Maßnahmen auszahlen. Die Nach- IUDJH QDFK %DX XQG:RKQljQDQ]LHUXQJHQ hat im vergangenen Jahr deutlich angezo- gen – allein die Zahl der Kreditanfragen ist um rund 50 Prozent gestiegen. Für heuer erwarten wir erneut zweistellige Wachstumsraten. Ein wichtiger Treiber dafür sind die gesunkenen Zinsen sowie die Gehaltssteigerungen der vergangenen Jahre. Viele Kunden haben dadurch wie- GHU PHKU ljQDQ]LHOOHQ 6SLHOUDXP ł XQG auch mehr Vertrauen, eine Finanzierung abzuschließen. WiehatsichdasneueBetreuungsmodellfür Vertriebspartner bewährt? Sascha Ruppert: Sehr gut. Wir haben ein Kompetenzteam eingerichtet, das für unsere Vertriebspartner direkt erreichbar ist. Die Kollegen arbeiten digital und sind über Headset und Laptop jederzeit ver- fügbar. Dadurch können Partner sofort Unterstützung bekommen, ohne auf Rückrufe warten zu müssen. Besonders KÌXljJ JHKW HV GDEHL XP 0DFKEDUNHLWV - anfragen. Die Partner klären mit uns im Vorfeld, ob eine Finanzierung grundsätz- lich möglich ist und wie sie am besten strukturiert werden sollte. Außerdem unterstützen wir neue Partner aktiv bei den ersten Einreichungen und begleiten sie Schritt für Schritt durch den Prozess. Parallel dazu sind unsere Regional Sales Manager weiterhin regelmäßig vor Ort bei den Partnern, um Feedback aus dem Markt zu sammeln und ihre Bedürfnisse besser zu verstehen. Eine zentrale Rolle spielt dabei auch die digitale Partnerplattform. Was kann die- ses Tool heute leisten? Ruppert: Unsere PartnerFIN-App war nie nur als reines Einreichungstool gedacht. Schon früh war klar, dass die Kreditbera- tung aufgrund regulatorischer Anforde- rungen immer komplexer wird. Deshalb wollten wir ein System entwickeln, das unsere Partner dabei unterstützt, Kredite VWUXNWXULHUW UHJHONRQIRUP XQG Hȯ]LHQW zu beraten und einzureichen. Das Tool übernimmt heute viele Funktionen: von „Zahl der Kreditanfragen ist um 50 Prozent gestiegen“ » Die Nachfrage nach Bau- und Wohn- finanzierungen hat im deutlich angezogen. « Pierre Karl, Bank Austria Unicredit VERTRIEB & PRAXIS Pierre Karl + Sascha Ruppert | Bank Austria 200 fondsprofessionell.at 1/2026

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