FONDS professionell Österreich, Ausgabe 1/2026

verhindern oder Prozesse zu vereinfachen VRZLH GLH .RVWHQ XQG 3URYLVLRQVRȬHQ legung über alle Produktgattungen hin- weg zu standardisieren. Strategisch ist sicherlich auch die Frage legitim, ob so etwas wie die Kleinanlegerstrategie über- haupt noch gebraucht wird oder welchen konkreten Mehrwert man sich aus Sicht eines Endkunden, der langfristig Vermö- gen mit Investmentfonds aufbauen will, HUKRȬW Ist die überbordende Regulierung nicht auch eine Chance, sich durch gute Unter- stützungderBeraterzuprofilieren?Unsere Leser wählen Sie schließlich seit Jahren zu den Fondsgesellschaften mit dem bes- tenService. Diese Form der Unterstützung von End- kunden übernehmen unsere Vertriebs- partner vor Ort. Sie sind deutlich näher an den Bedürfnissen der Endkunden als wir – unser Fokus liegt ausschließlich auf professionellen Vertriebspartnern, etwa Banken, Sparkassen oder auch unabhän- gigen Verbünden mit angeschlossenen Vertriebspartnern. Wir haben uns des- halb darauf konzentriert, den professio- nellen Intermediären die Produkt- und Marktcharakteristika verständlich zu HUOÌXWHUQ 8QG JHQDX GDV VFKDȬW PHLQHU Ansicht nach echten Mehrwert im Ver- trieb. Schon vor über 20 Jahren haben ZLU HLQH *UDljN PLW ]ZHL $FKVHQ HQWZL - ckelt: Fachkenntnis und Emotion. Darin haben wir uns bewusst als Anbieter posi- tioniert, der für Fachkenntnis steht und unseren B2B-Partnern Themen imDetail erklärt – in der Positionierung nicht bes- ser oder schlechter als unsere Wettbe- werber, die stärker auf Emotionalität set- zen und bei denen bunte Give-aways als 7ĞUĆȬQHU GLHQHQ +LHU VLQG ZLU EHZXVVW anders. Wir haben früh erkannt und befürwortet, dass zunehmende Regu- lierung den Markt dauerhaft verändern wird. Uns war klar, dass Emotionalisie- rung schwieriger wird, weil sie poten- ]LHOO ,QWHUHVVHQNRQijLNWH PLW VLFK EULQJW Nachhaltig wirksam bleibt hingegen die verständliche Erklärung von Märkten, unseren Lösungsbausteinen und unse- ren Gedanken zur erfolgreichen Anlage. Und das ist sicher der Grund für unseren Erfolg beim Service Award. Wierelevant istdieseAuszeichnungfürSie? Unsere Bürostruktur in Frankfurt oder :LHQ KDW NHLQHQ (ȬHNW DXI GDV 0DQDJH - ment des Fonds selbst. Wir treten an, unseren Vertriebspartnern die passenden Lösungen für das Marktumfeld zu bieten. Insofern sind unser Markenversprechen und Service die wesentlichen Dimensio- nen, die wir lokal liefern – da ist der Ser- vice Award natürlich sehr relevant. Er ist HLQH QHXWUDOH 5HijH[LRQ XQVHUHU $UEHLW (U macht uns stolz, und wenn wir uns bei Kunden präsentieren, ist er selbstverständ- lich in der Übersicht relevanter Awards enthalten. Dass wir über Jahre hinweg die- sen Award gewinnen, zeigt, dass Service eine reproduzierbare Dienstleistung ist. Wir setzen alles daran, dass dies so bleibt. Umso mehr, da viele Mitarbeiter schon sehr lange bei uns sind, was ich in der Kundenbetreuung für sehr wichtig halte. Ich selbst feiere am 1. April mein 25-jähri- ges Jubiläum. Mein Vorgesetzter, EMEA- CEO Patrick Thompson, ist seit über 30 Jahren an Bord, unser globaler Asset- Management-Chef seit über 40 Jahren. DaswareineSteilvorlage.DieStelledesLän- derchefs für Deutschland und Österreich – alsodiePositionIhresNachfolgers–warnur kurzbesetzt und ist seit einemJahr vakant. Ausnahmen bestätigen die Regel. Man muss auch respektieren, wenn es einmal in einer Partnerschaft beidseitig nicht so funktioniert. Aber mittlerweile haben wir eine geeignete Person gefunden, die im ]ZHLWHQ +DOEMDKU GHQ QHXHQ -RE DQWUHWHQ wird. Bis dahin werde ich diese Position weiterhin interimistisch bekleiden. VerratenSieschon,umwenessichhandelt? Ich möchte noch keine Namen nennen, nur so viel: Es handelt sich um einen Quereinsteiger, der nicht von einem ande- ren Asset Manager zu uns kommt. VielenDank für dasGespräch. MAMDOUH EL-MORSI FP fondsprofessionell.at 1/2026 237 FOTO: © MARLENE FRÖHLICH FÜR FONDS PROFESSIONELL Warum Sparer ihr Geld nicht investieren Risikoaversion führt zu einer Überallokation in Cash. Die Studie wurde von J.P. Morgan in Großbritannien in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse dürften in Deutschland und Österreich aber ähnlich ausfallen. 0% 5% 10% 15% 20% 25% 30% 35% 40% Das Geld ist bei Bedarf leicht zugänglich Ich habe Angst, Geld zu verlieren, wenn ich in Aktien investiere Ich weiß nicht genug über andere Anlagemöglichkeiten Ich vertraue Finanzinstituten oder demAktienmarkt nicht Ich gehe erst in ferner Zukunft in Rente Andere Gründe » Die Angst von Privat- anlegern vor Verlusten wurde durch jahrelange Regulierung mit Risiko- hinweisen gefördert. « Christoph Bergweiler, J.P. Morgan AM

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