FONDS professionell Österreich, Ausgabe 4/2019

HSBC HSBC Global Asset Manage- ment schließt Wiener Büro HSBC Global Asset Management (Deutschland) bündelt die Betreuung des österreichischen Marktes künftig in einer Gesellschaft. Die bisherige Ver- triebsgesellschaft HSBC Global Asset Management (Österreich) GmbH mit Sitz in der Wiener Herrengasse wird geschlossen. Die entsprechenden Ver- triebsaktivitäten werden in Zukunft nicht mehr über das Team rund um Ge- schäftsführer Gerfried Krifka in Wien erfolgen, sondern direkt über HSBC Global Asset Management (Deutschland) GmbH. Die Muttergesellschaft ist bereits jetzt für das Management der österreichischen Mandate und Spezialfonds sowie für die Client-Ser- vice-Tätigkeiten zuständig. Der gesamte Prozess soll laut HSBC im ers- ten Halbjahr 2020 abgeschlossen sein. „Der österreichische Markt bleibt für uns von gro- ßer Bedeutung“, versichert Rudolf Apenbrink, Vorstand für die Bereiche Private Banking und Asset Management bei HSBC Deutsch- land. „Wir werden weiterhin für unsere Kun- den in Österreich da sein. Es wird einen festen Ansprechpartner im Vertriebsteam unseres Düsseldorfer Büros für jeden Kunden geben.“ Dem Vernehmen nach werden das für das Wholesale-Geschäft Jörg Westebbe sowie Mark Preußer sein. Westebbe war schon bisher zweiter Geschäfts- führer der österreichischen Vertriebstochter. Konkret sollen österreischische Kunden in Form eines sogenannten „Fly-in-Ansatzes“ aus Düsseldorf heraus betreuet werden, soll heißen, dass man für Kundengespräche einfliegen wird, um vor Ort zu sein. Am FONDS professionell KONGRESS im Februar in Wien wird HSBC Global Asset Management ebenfalls vor Ort vertreten sein. Die Schließung der Tochtergesellschaft ist Teil eines Programms, mit dem HSBC in Deutschland Strukturen und Prozesse verein- facht und vereinheitlicht. Tel.: +49/211/910 47 84 E-Mail: fonds@hsbc.de VANGUARD ETF-Gigant läutet neue Rabattrunde ein Geiz bleibt geil, auch bei den preisaggressiven Angreifern aus dem ETF-Lager. Der Asset Manager und Passiv-Pionier Vanguard kappt bei 31 seiner Produkte die Gebühren. Die Rabattschlacht im ETF-Lager dürfte sich damit weiter verschärfen. Konkret hat der US-amerikanische Fondsriese die Gebühren für 18 seiner in Europa erhältlichen Indexfonds und 13 der börsen- gehandelten Indextracker (ETF) gesenkt. Die laufenden Kosten für die ETFs sollen laut einer Pressemitteilung im Schnitt bei 0,12 Prozent liegen, die für Indexfonds bei 0,16 Prozent. Damit hat der mit 5,2 Billionen Euro verwaltetem Vermögen zweitgrößte Fondsanbieter der Welt eine neue Run- de im Preiskampf eingeläutet. Zuvor hat der europäische Fondsprimus Amundi Anfang März angekündigt, die Gebühren für einige seiner ETFs auf nur noch 0,05 Prozent zu senken. J.P. Morgan Asset Management und Invesco – früher unter der Marke Powershares aktiv – lancierten im bis- herigen Jahresverlauf neue Produkte auf Standardmärkte mit Jahresgebüh- ren zwischen 0,04 und 0,06 Prozent. In den USA hat Fidelity im Sommer vergangenen Jahres sogar Produkte ganz ohne Gebühr angeboten: Der Fidelity Zero Total Market Index Fund bildet die Entwicklung von rund 2.500 US-Aktien ab. Der Fidelity Zero International Index Fund umfasst die Aktien großer, mitt- lerer und kleiner Unternehmen aus anderen Industrienationen. FINANZZENTREN Frankfurt fällt aus den Top Ten, London schwächelt und Wien … Der halbjährlich veröffentlichte Global Finan- cial Centres Index (GFCI) zeigt in seiner neuesten Ausgabe an der Spitze zwar (noch) das gewohnte Bild, doch bei näherer Betrach- tung wird deutlich: Die Top Five verlieren gegenüber der Konkurrenz allesamt an Boden. Beispielsweise könnte London bereits im kommenden Jahr auch bei der Platzierung zurückfallen, so das Beratungshaus Z/Yen Group, das den Index erstellt. Auch aus deutscher Sicht gibt es keine guten Nachrichten. Frankfurt verliert gleich fünf Ränge und rutscht somit auf den elften Platz zurück. München büßte sogar neun Ränge ein und muss sich nun mit dem 52. Platz begnügen. Noch schlimmer erwischte es Wien: Die österreichische Bundeshauptstadt fiel gleich um zehn Plätze auf Rang 54 zurück. Markus Weis, Deputy Head of Germany and Austria, feiert mit Vanguard Premiere: Der größte Publikumsfonds- anbieter der Welt ist erstmals am FONDS pro- fessionell KONGRESS in Wien vertreten. news & products I investmentfonds Auf der Wholesale- bzw. Retailseite sollen Jörg Westebbe und Mark Preu- ßer HSBC-Kunden von Düsseldorf aus mittels „Fly-in-Ansatz“ betreuen. Top Ten | Globale Finanzzentren Rangver- Rang Stadt Rating änderung 1 New York 790 (-4) – 2 London 773 (-14) – 3 Hongkong 771 (-12) – 4 Singapur 762 (-10) – 5 Shanghai 761 (-9) – 6 Tokio 757 (+1) – 7 Peking 748 (+10) +2 8 Dubai 740 (+7) +4 9 Shenzhen 739 (+5) +9 10 Sydney 738 (+1) +2 20 Foto: © Vanguard, Goran Andric, Sabrina Wacker, Axel Gaube (2)

RkJQdWJsaXNoZXIy ODI5NTI=