Für 91 Prozent der Befragten ist im Zusammenhang mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) wichtig beziehungsweise sehr wichtig, dass sie vom Berater genau über das Produkt informiert werden – etwa über Leistungsvoraussetzungen oder Erhöhungsmöglichkeiten. Ebenso bedeutend ist es für die Menschen, dass sie "ein gutes Produkt erhalten – gute Bedingungen, Leistungsbearbeitung usw." (90 %) und "im Leistungsfall eine faire, möglichst persönliche Bearbeitung in Österreich erfolgt" (89 %). Dazu kommt das Thema Assistanceleistung, "dass mich im Falle einer Berufsunfähigkeit die Versicherung bei der Rehabilitation unterstützt und begleitet" (88 %). Das sind die wichtigsten Ergebnisse einer Befragung des Linzer Market Instituts im Auftrag der Nürnberger Versicherung von 500 berufstätigen Personen zwischen 16 und 59 Jahren.

Etwas dahinter, aber dennoch auf hohem Anspruchsniveau von jeweils 82 Prozent, finden sich die Kriterien Prämie/Rentenhöhe, "dass ich bereits bei der ersten Beratung erfahre, welche Prämie ich für die gewünschte Rente zahlen müsste" und Leistung, "dass ich auch dann eine Leistung bekomme, wenn ich einen anderen, viel schlechter bezahlten Job annehme (zum Beispiel damit mir zu Hause nicht die Decke auf den Kopf fällt)".
 
Gut 60 Prozent der Personen, die bereits eine BU-Absicherung haben, haben diese mit anderen Produkten kombiniert, wobei hier die Risiko-Ablebensversicherung mit 42 Prozent vorn liegt, gefolgt von der fondsgebundenen Lebensversicherung (29 %) und der Pflegeversicherung (16 %).
 
Rund ein Drittel der Befragten hat bei ihrer BU bereits einmal die Möglichkeit zur Leistungserhöhung im Rahmen der Nachversicherungsgarantien genutzt – insbesondere bei Einkommenserhöhung, bei Geburt eines Kindes oder bei Heirat. (mb)