Die VBV Vorsorgekasse aus Wien erzielte das beste Anlageergebnis zum Halbjahr seit Unternehmensgründung Anfang der Nullerjahre. "Dies ist uns mit einem Plus von 4,30 Prozent in den ersten sechs Monaten gelungen. Damit liegen wir auch deutlich über dem Durchschnitt der Vorsorgekassen (3,72 % lt. OeKB)“, erklärt VBV-Vorstandsvorsitzender KR Mag. Andreas Zakostelsky. Der Zugewinn liegt vor allem daran, dass nach dem Kursrücksetzer bei vielen Anlagesegmenten gegen Ende 2018 im ersten Halbjahr eine weltweite Kurserholung einsetzte.

Daher gab es auch bei der VBV, wie das Haus in eigener Sache informiert, Gewinne in allen Anlageklassen. "Sowohl sämtliche Anleihen-Kategorien, wie Euro-Staatsanleihen und Unternehmensanleihen, weiters auch die Anleihen der für uns aus nachhaltiger Sicht investierbaren Schwellenländer sowie unsere Aktienveranlagungen zeigten eine sehr gute Wertentwicklung“, berichtet Zakostelsky. Auch das bewertungsstabile Held-to-Maturity- und Darlehensportfolio der VBV-Vorsorgekasse konnte wiederum, so wie auch die Immobilien- und Infrastrukturinvestments, einen positiven Performancebeitrag erwirtschaften. "Das zeigt, dass unsere Anlagestrategie so ausgerichtet ist, dass wir diese dynamisch und flexibel sowie risikokontrolliert an die jeweiligen Marktgegebenheiten anpassen“, betont Zakostelsky. Dies werde unter den gegebenen Umständen, Stichwort Negativzinsen, Rezessionsgefahren, Handelskrieg, auch in Zukunft extrem wichtig sein.

Übersicht über die Performance und die jüngste Asset Allocation

Nennenswerte Schwelle überschritten
Kursgewinne wie auch Neugelder haben dafür gesorgt dass das verwaltete Kundenvermögen der VBV Vorsorgekasse vor kurzem die Vier-Milliarden-Euro-Schwelle überschritten hat. (aa)