Die Generali Österreich stellt ihren Erlagscheineinzahlern künftig bei Gutschriften keinen Scheck mehr aus, sondern versendet einen Barcode, der im Geschäft eingelöst werden kann. Kunden brauchen sich dann nicht mehr an den Banköffnungszeiten orientieren, sondern können sich das Geld in einer von rund 2.400 Einzelhandelsfilialen abholen, erklärte eine Sprecherin gegenüber FONDS professionell.

Das Gutschriften-Problem besteht nur bei Personen, die ihre Versicherungsprämien per Erlagschein einzahlen anstatt per Einzug. Musste die Versicherung den Erlagscheinzahlern Geld rückerstatten, wurde angesichts der fehlenden Bankverbindung bisher ein Scheck ausgestellt, den die Kunden bei einer Bank einlösen konnten. Der Weg über den Einzelhandel sei im Kundenalltag einfacher und praktischer, heißt es bei der Generali, die dafür mit dem Zahlungsdienstanbieter "Barzahlen" kooperiert.

Bis 300 Euro möglich
Der Auszahlungsbetrag wird in Form eines Barcodes abgebildet. Diesen erhält man entweder über das Generali-Kundenportal oder per E-Mail, SMS oder Post. Kunden können den Code an den Kassen von Merkur, Billa, Penny, Bipa und dm scannen lassen und erhalten dann den Betrag direkt ausbezahlt oder können diesen mit einem Einkauf gegenrechnen lassen. Auf diese Weise können Gutschriften von bis zu 300 Euro abgewickelt werden, so die Generali-Sprecherin.

Bisher seien 10.000 Prämienguthaben über die Kooperation mit "Barzahlen" erstattet worden. Generali sei in Österreich der erste Versicherer, der mit diesem Zahlungsdiensteanbieter kooperiert. (eml)