Die Uniqa muss nachträglich Firmenwerte in Bulgarien und Rumänien nach unten korrigieren. Es kommt zu einer Berichtigung des Ergebnisses vor Steuern sowie des Konzerneigenkapitals in Höhe von 54,6 Millionen Euro für das Geschäftsjahr 2019, wie das Unternehmen mitteilt.

Grund ist laut den Angaben, dass die Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) nach einer Prüfung durch die Österreichische Prüfstelle für Rechnungslegung (OePR) eine Modellanpassung des Wertminderungstests verlangt hat. Der Versicherer musste die im Modell verwendeten Wachstumsannahmen sowie die Abzinsungssätze adaptieren. Die Berichte beziehungsweise Ergebnisse 2020 und 2021 seien von der Fehlerkorrektur nicht betroffen, sagte ein Sprecher. (eml)