Österreichs Pensionskassen haben in den ersten drei Quartalen 2019 ein Veranlagungsergebnis von 9,07 Prozent erzielt. Damit haben sie die Einbußen des vergangenen Jahres in Höhe von fünf Prozent bereits mehr als ausgeglichen. 

Da Pensionskassen langfristig investieren, sei für die Höhe der Pension auch nur der dauerhafte Veranlagungserfolg entscheidend, sagte Andreas Zakostelsky, Obmann des Fachverbandes der österreichischen Pensionskassen, bei der Präsentation der Zahlen. Kurzfristige Betrachtungen hätten keine hohe Aussagekraft. "Aber natürlich freuen wir uns auch über eine so positive kurzfristige Performance; sie zeigt die Leistungskraft der heimischen Pensionskassen", erklärte Zakostelsky. 

Zwei Gründe für die gute Performance
Als Grund für die positive Entwicklung nannte der Verband eine gute Entwicklung an den Kapitalmärkten, die Rückenwind von der Zinspolitik der US-Notenbank Fed und der Europäischen Zentralbank (EZB) erhielten. Hilfreich sei auch gewesen, dass die Berechnung der Performance Anfang des Jahres nahe eines Korrekturtiefs an den Aktienmärkten begann.

Derzeit besteht der Pensionskassenmarkt in Österreich nach einer Konsolidierungswelle aus fünf überbetrieblichen und drei betrieblichen Pensionskassen, die in Summe circa 23 Milliarden Euro verwalten. (aa)