Die Mindestversicherungssummen in der Berufshaftpflichtversicherung erhöhen sich ab 12.Juni. Darauf macht der Fachverband der Versicherungsmakler aufmerksam. Die Mitglieder sollten im eigenen Interesse prüfen, ob die vorhandene Versicherung den gesetzlichen Regelungen entspricht, heißt es in einer Aussendung.

Die Wertanpassung sieht vor, dass ab 12. Juni 2020 folgende Mindestversicherungssummen verpflichtend sind:
•    1.300.380 Euro pro Schadenfall statt bisher 1.250.000 Euro bzw.
•    1.924.560 Euro statt bisher 1.850.000 Euro für alle Schadenfälle eines Jahres.

Für die Tätigkeit als Versicherungsmakler und Berater in Versicherungsangelegenheiten besteht bereits seit 1997 die Verpflichtung zum Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung. Im Zuge der Versicherungsvermittlerrichtline wurde 2005 sowohl eine Mindestversicherungssumme von 1.000.000 Euro pro Schadenfall als auch eine solche in Höhe von 1.500.000 Euro für alle Schadenfälle eines Jahres festgelegt. Diese Summe sollte ab 2008 alle fünf Jahre wertangepasst werden. Im Amtsblatt der Europäischen Union, L 301, seien bereits am 22.11.2019 die aktuellen angepassten Werte kundgemacht worden. (eml)