Mit dem Jahr 2020 kann man definitiv nicht mehr Versicherungsmakler und Versicherungsagent gleichzeitig sein. Die Frist zur Entscheidung endet am 29. Jänner. Wer bis dahin der Gewerbebehörde nicht seine Entscheidung nicht gemeldet hat, wird von Amts wegen als Agent eingestuft.

Darauf machten beim diesjährigen Bildungs-Kickoff der Finanzdienstleister Fachverbandsobmann Hannes Dolzer und Geschäftsführer Thomas Moth aufmerksam. "Die Statusklarheit gilt auch für gewerbliche Vermögensberater", mahnte Dolzer jene Mitglieder, die bis jetzt in einer Doppelfunktion tätig waren.

Gewerbebehörde will Agenturverhältnisse sehen
In der Regel würden sich viele Vermögensberater wohl für eine Anmeldung als Versicherungsmakler entscheiden, meinte Dolzer und verwies zum einen auf Imagegründe. Aber auch der Aufwand sei zu berücksichtigen. Wer als Versicherungsagent eingestuft wird, müsse jedenfalls der Gewerbebehörde sämtliche Agenturverhältnisse (Versicherungsunternehmen so wie Versicherungszweige) offenlegen.

Die Trennung der beiden Funktionen geht auf die österreichische Umsetzung der Versicherungsvertriebsriebsrichtlinie IDD zurück. (eml)

Service: Mehr zur Veranstaltung lesen Sie später in FONDS professionell ONLINE.