Im ersten Halbjahr 2025 melden die österreichischen Versicherungen verrechnete Prämien in Höhe von 13,25 Milliarden Euro. Das ist ein Plus von 4,7 Prozent, wie die Finanzmarktaufsicht (FMA) in ihrem Bericht zum zweiten Quartal der Versicherungsgesellschaften mitteilt.

Das Volumen bei den verrechneten Prämien in den ersten sechs Monaten setzt sich zusammen aus 8,78 Milliarden Euro in der Schaden- und Unfallversicherung (plus 4,4 Prozent), 2,75 Milliarden Euro in der Lebensversicherung (plus 3,7 Prozent) und 1,72 Milliarden Euro in der Krankenversicherung, die mit plus 8,9 Prozent relativ wieder am stärksten wuchs.

Quelle: FMA

In der Lebensversicherung (LV) bleibt der seit Längerem bestehende zähe Trend aufrecht: Die laufenden Prämien stagnieren. Das Plus kommt aus dem eigentlich kleinen Geschäft mit den Einmalprämien, die um gut 29 Prozent zulegten. Hier zieht die LV als Teil der Diversifikation: Die Sparer geben einen Teil ihrer überschüssigen Liquidität in eine Polizze. 

Quelle: FMA

Gegenüber der klassischen LV wächst der Stellenwert der fonds- und indexgebundenen LV. Sie hat mittlerweile einen Anteil von fast 30 Prozent an der Bilanzabteilung Leben. Im ersten Halbjahr des Vorjahres waren es noch 27 Prozent.

819 Millionen Euro entfielen in den ersten sechs Monaten auf die fonds- und indexgebundene LV. Das ist ein Plus von rund 14 Prozent zum ersten Halbjahr 2024. (eml)

Quelle: FMA