Haftungsstreitigkeiten können Finanzdienstleister schnell in den Ruin treiben. Zu heiklen Fällen kommt es dabei immer wieder durch Deckungslücken. Wenn die Nachdeckung des Haftpflichtversicherungsvertrages ausgelaufen ist und dann ein Kunde eine Schadenersatzforderung anmeldet. In diesem Fall muss der Finanzdienstleister den Schaden inklusive Anwalts- und Gerichtskosten selbst zahlen.

Der Vermögensschaden-Haftpflichtversicherer Höher Insurance teilt nun mit, dass er sein Angebot für die Berufshaftpflicht-Versicherung für Finanzdienstleister ausgeweitet hat und Tarife mit unbegrenzter Nachdeckung anbietet. Vermögensberater, Versicherungsvermittler, Wertpapierfirmen oder WPDLU´s, die über Höher versichert sind, können nun im Rahmen ihres Berufshaftpflicht-Versicherungsvertrages die unbegrenzte Nachdeckung einschließen, die sich in diesem Fall auf 30 Jahre erstreckt. Dieser Zeitraum entspricht dem gesetzlichen Rahmen für Haftungsfragen: "Die längstmögliche gesetzliche Verjährungsfirst bei unerlaubter Handlung beträgt 30 Jahre", erklärt Höher-Chef René Hompasz.

Eine Nachdeckung versichert Schäden, die erst nach Ende eines Versicherungsvertrages eintreten oder bekannt werden, wenn der Schaden während eines bestehenden Versicherungsschutzes verursacht wurde. (eml)