Die Generali Versicherung AG baut ihre Anteile am Kfz-Markt aus. Mit der Komplettübernahme der Spezialistin SK Versicherung AG, deren Aktionärin die Generali war, soll der Martkanteil bei Autoversicherungen von 17 auf 18 Prozent steigen. Das teilt Generali mit. Die bereits im Mai angekündigte Verschmelzung wurde per 30. Oktober 2020 abgeschlossen.

Mit der Übernahme wird die Konkurrentin Uniqa auf Abstand gehalten. Generali ist in der Statistik des Versicherungsverbands VVO mit einem Marktanteil von 17,18 Prozent sehr knapp Marktführer vor der Uniqa, die auf 17,04 Prozent kommt. Uniqa war ebenso wie Generali ein SK-Aktionär, auch Allianz Elementar gehörte zum Kreis der größeren Anteilshaber, darüber hinaus hielten weitere Versicherer kleinere Anteile.

Exklusiver ÖAMTC-Versicherer
Die SK Versicherung bietet seit 1992 für die Mitglieder des Autofahrer-Clubs ÖAMTC-exklusiv Kfz-Haftpflichtversicherungen an. ÖAMTC und Generali kooperieren nach Eigenangaben seit Jahrzehnten im Bereich Unfallvermeidung, Flugrettung sowie bei Versicherungslösungen. Bisher trat die Generali als Versicherungspartner in den Sparten Rechtsschutz, Haushalt und Eigenheim sowie in der Kasko- und Insassenunfall-Versicherung auf, wie es heißt. Mit der Übernahme der SK Versicherung decke die Generali "den gesamten Kfz-Bereich exklusiv für den ÖAMTC ab".

Durch die Verschmelzung übernimmt die Generali alle aufrechten Versicherungsverträge der SK Versicherung und führt diese zu denselben Bedingungen und mit unveränderter Prämie fort, heißt es auf der SK-Homepage. Die Generali erfülle alle Vertragsversprechen und werde alle offenen und zukünftigen Schadenfälle abwickeln. (eml)