"Nichts ist so beständig wie der Wandel", wusste schon der griechische Philosoph Heraklit von Ephesos. Und so arbeiten auch die heimischen Versicherer ständig an der Optimierung ihrer Fondsauswahl innerhalb der angebotenen Fondspolizzen. Hier lassen sich derzeit zwei Trends ablesen: Einerseits setzen immer mehr auf den Bereich der nachhaltigen Geldanlage. So hatte zuletzt etwa die Donau Versicherung mit der "Green ­Selection" ihr Fondsauswahlmöglichkeiten ­erweitert. Über die "Green Selection" stehen Kunden nun vorausgewählte Fonds, die mit dem Österreichischen Umweltzeichen ausgestattet sind, zur Verfügung. Ein weiterer sich abzeichnender Trend ist die Aufnahme von kostengünstigen ETFs oder ETF-Portfolios in das Angebot der Versicherungen. Bei sechs Anbietern finden sich derartige Produkte. Das zeigt eine exklusive Analyse von FONDS professionell, die die Bestände von 16 heimischen Versicherungen durchleuchtet.

Wirft man einen Blick auf die größten­ Bestandsfonds, zeigt sich der Trend hin zum Thema ETF und Nachhaltigkeit derzeit noch nicht. Die stärksten ­Bestandsfonds in den Fondspolizzen der Anbieter werden weiterhin von altbekannten Flaggschifffonds dominiert. Welche sich gegenüber der Konkurrenz durchsetzen konnten und damit in den Bestandslisten österreichischer Fondspolizzen vorherrschen, zeigt die Redaktion in der Bilderstrecke oben! (cf)


Den vollständigen Artikel "Die Qual der Wahl" können interessierte Leser in der aktuellen Printausgabe von FONDS professionell Nummer 3/2020 ab Seite 162 lesen. Angemeldete KLUB-Mitglieder können den Artikel auch im E-Magazin nachlesen.


Hinweis: Für die aktuelle Auswertung haben uns folgende Versicherungen ihre Bestands­zahlen zur Verfügung gestellt: Allianz, Continentale, Ergo, Uniqa Finance Life, Wüstenrot, WWK und Zurich.