Im Vorfeld der Mifid-II-Einführung befürchteten viele Marktteilnehmer, dass die Sortimente der Anbieter fondsge­bundener Lebensversicherungen drastisch schrumpfen würden. Grund: Weil der höhere Überwachungsaufwand der einzelnen Fonds zu viele Ressourcen bindet, wäre die Palette zu breit. Rund ein halbes Jahr später zeigt die von FONDS professionell exklusiv durchgeführte Auswertung zum Drittfondsangebot der Lebensversicherungen, dass diese Befürchtung nur zum Teil begründet war. Insgesamt hat die Redaktion im Rahmen der Analyse 934 Fonds unter die Lupe genommen und damit um zwölf mehr als im Vorjahr.

Den größten Anteil am Fondspolizzen-Volumen trägt mit dem Allianz Dynamisch ein heimisches Produkt bei. 1,33 Prozent steuert das Analgevehikel am Fondspolizzen-Bestand bei. Dahinter folgt wieder der Allianz Klassisch mit einem Anteil von 1,24 Prozent. Die nächsten drei Ränge belegt mit der Amundi-Master-Fondspalette die ehemalige Pioneer Investments Austria, die inzwischen Amundi Austria heißt.

Welche ausländischen Fonds sich gegenüber der Konkurrenz durchsetzen konnten und damit die Bestandslisten österreichischer Fondspolizzen dominieren und wie die größten Fonds derzeit aufgestellt sind, zeigt die Redaktion anhand interaktiver Grafiken in der Bilderstrecke oben! (cf)


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Hinweis: Für die aktuelle Auswertung haben uns folgende Versicherungen ihre Bestands­zahlen zur Verfügung gestellt: Allianz, Continentale, Ergo, Uniqa Finance Life, Wüstenrot, WWK und Zurich.