Die zur deutschen Generali-Gruppe gehörende Dialog Lebensversicherung ist seit 1991 in Österreich aktiv. Seit 2003 vertreibt die Spezialversicherung für biometrische Risiken ihre Lösungen ausschließlich über Makler. Mit Florian Sallmann hat die Gesellschaft seit Dezember 2021 einen neuen Vertriebsvorstand, zusätzlich ist er als Head of Broker Generali Deutschland AG tätig. Die Dialog ist dabei für ihn kein ganz neues Umfeld, zuvor war der Vertriebsprofi im Unternehmen bereits als Head of Sales sowie als Head of Alternative Channels and Partnerships tätig. Auch der österreichische Markt ist ihm dabei nicht fremd, studierte Sallmann doch an der Wirtschaftsuniversität Wien Versicherung und Risikomanagement. Klares Ziel von Sallmann ist es nun, seine internationale Erfahrung auch in das österreichische Geschäft einfließen zu lassen. 

Stabile Beiträge
Das Thema Kontinuität steht allerdings an erster Stelle, so erklärt der Vertriebsprofi: "Wir sind sehr gut am Markt positioniert und wollen die guten Beziehungen zu unseren Partnern weiter fortsetzen. Im Bereich Digitalisierung und Prozesse möchten wir uns kontinuierlich weiter verbessern. Die Innovationen, die wir gemeinsam mit unseren Partnern in Deutschland entwickeln, wollen wir auch hier vor Ort zur Verfügung stellen." Für den langjährigen Dialog-Österreich-Direktor Willi Bors will man auch in der aktuell schwierigen Zeit Stabilität bieten. "In der Vergangenheit gab es immer wieder ausländische Direktversicherer, die kurz am Markt aktiv waren und dann wieder verschwunden sind. Wir gehören sicher nicht dazu. Wir sind ein Serviceversicherer und stehen für stabile Beiträge. Unsere Eigenkapitalquote wie auch unsere Solvabilität liegen auf sehr hohem Niveau, und das ist durchaus eine Garantie für die zukünftige Beitragsstabilität. Wir haben die Bestandsprämien noch nie erhöht, und die Kennzahlen verdeutlichen, dass wir dies auch in Zukunft nicht tun werden", so Bors.

Für den Bereich der Risikolebensversicherung, die ja vor allem für die Absicherung von Krediten genutzt wird, raten Sallmann und Bors Kreditvermittlern zur Vorsicht, da immer mehr Banken keine Risikolebensversicherung mehr verlangen. "Die Vermittler sollten das Haftungsrisiko hier wirklich nicht unterschätzen, es liegt in ihrer Verantwortung, dieses Risiko für den Kunden abzusichern", erklärt Sallmann.

 

In der Bilderstrecke oben haben wir zentrale Aussagen aus dem Interview mit Florian Sallmann und Willi Bors zusammengetragen. (gp)


Das vollständige Interview finden Sie in der aktuellen Ausgabe 2/2022 von FONDS professionell, die mittlerweile an die Leser ausgeliefert wurde.