Die Continentale Versicherung ist seit dem Jahr 1995 auch in Österreich tätig und gilt als Vorreiter im Bereich der Berufsunfähigkeitsversicherungen. Der Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit bietet über die Continentale Assekuranz Service mit Sitz in Wien hierzulande allerdings auch Ablebensversicherungen und fondsgebundene Lebensversicherungen an. Im letztgenannten Segment bietet die Versicherung nun erstmals ein speziell für den österreichischen Markt konzipiertes Produkt. 

Möglichst flexibel
Mit der Fondsrente der Continentale hatte man laut Geschäftsführer Gerfried Karner zwar immer schon ein gutes Produkt, allerdings konnten bisher in Österreich keine Einmalzahlungen und Sonderzahlungen vom Kunden getätigt werden. "Es war also an der Zeit, das Produkt neu zu strukturieren. Besonders freut mich, dass wir jetzt ein rein für den österreichischen Markt entwickeltes Produkt bekommen haben, das eine echte Alternative zum Fondssparplan darstellt", ist Karner überzeigt. Wichtig war ihm, dass das Produkt möglichst flexibel ist. Nun kann etwa per E-Mail-Nachricht die Prämie reduziert beziehungsweise freigestellt werden oder auch etwas zu- oder ausgezahlt werden. 

Lebenslange Verrentung
"Für die Fondspolizze spricht ja nicht nur die steuerliche Komponente, sondern auch die lebenslange Verrentung. Bei einem Einmalerlag bieten wir nun auch ein sogenanntes Startmanagement an. Darüber wird der Betrag zuerst in risikoärmere Fonds investiert und dann über einen Zeitraum von bis zu 60 Monaten in die gewählten Zielfonds umgeschichtet. Dadurch profitiert man zum einen vom Cost-Average-Effekt, und zum anderen wird die Gefahr minimiert, genau vor einer starken Korrektur an den Börsen den gesamten Betrag zu investieren", erklärt der Österreich-Geschäftsführer weiter. Zusätzlich wurde als Zusatzoption in das Produkt eine vollwertige BU-Vorsorge Rente mit eingebaut. In diesem Bereich zählt die Versicherung hierzulande zu den Pionieren. 

Interessant ist das neue Produkt auch für junge Kunden, diese können bereits mit 25 Euro monatlich zuzüglich Versicherungsteuer investieren. "Beim Einmalerlag haben wir 3.000 Euro als Mindestgrenze. Es müssen also keine großen Summen in die Hand genommen werden, ich sehe es schon als großen Erfolg an, wenn der Kunde freiwillig zu einer Pensionsvorsorge greift", so Karner. Zudem verweist der Continentale-Geschäftsführer auf den Vorteil, dass die Anträge im Vergleich zum Direktinvestment inklusive Depoteröffnungsunterlagen sehr schlank gehalten wurden: "Ohne BU liegen wir bei drei, vier Seiten. Es war durchaus ein Herausforderung, alles gesetzeskonform aufzusetzen und es dabei nicht zu verkomplizieren". (gp)


Das vollständigen Interview mit Gerfried Karner finden Sie ab Seite 152 in der aktuellen Heftausgabe 1/2019 von FONDS professionell. Angemeldete Mitglieder des FONDS professionell KLUBs können den Artikel auch im E-Magazin lesen.