Bitcoin, Ethereum und andere Kryptoassets interessieren viele Anleger. Dementsprechend sind auch die Vermögensberater zunehmend mit Anfragen konfrontiert. Wer in die Beratung oder Vermittlung solcher Werte einsteigt sollte das aber bei der eigenen Vermögensschadenhaftpflichtversicherung (VSH) bekanntgeben.

Nach Ansicht des VSH-Anbieters Höher Insurance handelt es sich bei Leistungen im Zusammenhang mit Kryptowerten um eine "anzeigepflichtige Gefahrenerhöhung". Das geht aus einer "Checkliste" hervor, die Höher soeben veröffentlicht hat. "Eine Gefahrenerhöhung ist eine Änderung Ihrer Tätigkeit, die erhöhte Gefahren einer Vermögensschädigung heraufbeschwört, wie eine Änderung der Geschäftsplanes, der Struktur der angebotenen Anlagen und/oder Versicherungen oder der Art des Vertriebes", heißt es darin. Die Anzeigepflicht zur Erhöhung der Gefahr ergebe sich aus den Paragrafen 16 ff und 23 ff VersVG (Versicherungsvertragsgesetz). (eml)


Service: Die "Checkliste" enthält ebenso Hinweise zu Deckungshöhen und gesetzlichem Deckungsumfang von Vermögensschadenshaftpflichtversicherungen und ist auf der Höher-Homepage zu finden.