Es ist kein Geheimnis, dass das Wohnen in Österreich laufend teurer wird, und diese Entwicklung ist mit zahlreichen Statistiken belegt. Nun hat die Plattform Immoscout24 eine aktuelle Analyse veröffentlicht, wonach die Wohnmieten im ersten Quartal 2026 österreichweit um acht Prozent höher als im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren. Gleichzeitig stieg das Angebot um neun Prozent, was Joseph Obiegbu, Geschäftsführer von Immoscout24 Österreich, so erklärt: "Viele Suchende interessieren sich wieder mehr für das Kaufen und dementsprechend weniger für das Mieten von Immobilien."

Große Unterschiede
Die Plattform hat nach eigenen Angaben in 95.000 Inseraten die Angebotsmiete für Wohnungen und Häuser ausgewertet, die im ersten Quartal 2026 zur Verfügung standen. Die durchschnittliche Bruttomiete betrug bundesweit 16,09 Euro pro Quadratmeter, wobei die Bandbreite von 11,72 im Burgenland bis 22,41 Euro in Wien reicht. Große Unterschiede wurden auch bei der Nachfrage festgestellt: Während sie in Wien, Salzburg und im Burgenland deutlich zurückging, stieg sie in den anderen Bundesländern, sodass sie insgesamt um zwei Prozent zunahm. 

Beim Mietangebot stechen Niederösterreich und Vorarlberg heraus. Denn in diesen Bundesländern gab es um 18 beziehungsweise 15 Prozent mehr Angebot als vor einem Jahr. In Wien wurden immerhin um zehn Prozent mehr Inserate gezählt. (ae)