30 Prozent der Immobilienkäufer in Österreich können den Erwerb der eigenen vier Wände ohne private Unterstützung finanziell nicht stemmen. Das ist das Ergebnis einer von Statista im Auftrag des Baufinanzierungsvermittlers Interhyp durchgeführten Erhebung. 62 Prozent schätzen den Immobilienerwerb schwieriger als vor zehn Jahren ein.

"Für viele Menschen wird es schwerer, Wohneigentum zu erwerben. Der Kauf einer Immobilie steht oft in direkter Abhängigkeit zu einer Erbschaft, Schenkung oder der Möglichkeit auf einen Privatkredit", heißt es bei Interhyp. In Österreich zieht sich die Abhängigkeit von privater finanzieller Unterstützung durch alle Altersgruppen: Brauchten 35 Prozent der unter 39-Jährigen private Quellen, waren es bei den 40-49-Jährigen sogar 36 Prozent, bei den über 50-jährigen Käufern 32 Prozent. Im Unterschied dazu brauchen laut den Angaben in Deutschland vor allem junge Menschen, die naturgemäß noch nicht so viel Eigenmittel angespart haben, private Geldgeber.

Wohnbaudarlehen wichtigste Finanzierungsquelle
Die bedeutendste Finanzierungsquelle bleibt für die österreichischen Eigentümer jedoch der Bankkredit. Zwei Drittel (65 Prozent) der Befragten geben an, ihre Immobilie fremdfinanziert zu haben. (eml)