US-Asset-Manager hat gute Nachrichten für Private-Equity-Investoren
Boomende Aktienmärkte in Kombination mit höheren M&A-Transaktionsvolumina und häufigeren Börsengängen (IPOs) sind ein gutes Umfeld für Private-Equity-Fonds, um ihre Beteiligungen möglichst teuer zu veräußern. Darauf weist J.P. Morgan Asset Management hin.
Die Unternehmensaktivität hat 2026 spürbar an Tempo gewonnen. Das ist laut J.P. Morgan Asset Management ein Zeichen für robustere Kapitalmärkte und mehr Zuversicht bei Unternehmen sowie Investoren.
Die US-Amerikaner weisen diesbezüglich in einer Markteinschätzung auf das steigende M&A-Volumen hin: Der weltweite Wert von M&A-Transaktionen lag bis Ende des zweiten Quartals bei fast drei Billionen US-Dollar und ist damit auf Kurs, die im Gesamtjahr 2025 erreichten 4,8 Billionen US-Dollar zu übertreffen. Damit dürfte 2026 zu den stärksten Jahren des vergangenen Jahrzehnts zählen.
IPOs erlauben Private-Equity-Fonds den Exit
Wichtig ist laut J.P. Morgan Asset Management: Die Erholung beschränkt sich nicht nur auf Investitionen und Übernahmen, denn auch die weltweiten Börsengänge (IPOs) haben 2026 sowohl in Anzahl als auch im Emissionsvolumen wieder zugelegt.
Zur Erinnerung: Für Private Equity sind M&A und IPOs zentrale Exit-Kanäle, um bestehende Beteiligungen zu veräußern und Kapital an die Investoren zurückzuführen. "Eine anhaltende Erholung könnte daher helfen, einen Teil des aktuell in privaten Märkten gebundenen Kapitals freizusetzen", betont J.P. Morgan AM abschließend. (aa)
Globale M&A-Aktivitäten nach Quartal, in Billionen US-Dollar





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