Sachwertradar: Investoren schaffen wertvollen Wohnraum
Im Herbst kümmern sich viele Freiberufler und Selbstständige aktiv um ihre Steuerlast. Das erhöht die Nachfrage nach Bauherrenmodellen, wovon der Marktführer voriges Jahr besonders profitierte. Ungeachtet dessen sind Immobilieninvestments aus gutem Grund ein Ganzjahresthema.
Wien braucht wie viele Ballungsgebiete mit einem hohen Einwohnerzuzug neuen Wohnraum. Dieser entsteht vor allem auf drei Wegen: im städtischen Wohnbau, auf dem Förderweg oder frei finanziert. Investoren schielen einerseits auf geförderte Projekte, die sie unter anderem in Bauherrenmodellen finden, und andererseits auf Zinshäuser und Eigentumswohnungen. Beide Varianten haben ihren Charme, berichtet FONDS professionell im Sachwertradar der Ausgabe 4/2025.
Die IFA AG, eine Gesellschaft der Soravia-Gruppe, errichtet in Wien-Floridsdorf (21. Bezirk) die "Baumstadt Floridsdorf". In dem "ökologischen Dorf in der Stadt" sind rund 300 geförderte Wohnungen geplant. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt mehrere Hundert Millionen Euro. Nachdem bereits einige Tranchen platziert wurden, hat die IFA den Start des Bauherrenmodells "Baumstadt 4" für Jänner 2026 angekündigt. In diesem Abschnitt sind 37 Wohnungen geplant, die bis Herbst 2028 bezugsfertig sein sollen.
Anders als die IFA ist der Wiener Projektentwickler Winegg im frei finanzierten Wohnungsmarkt unterwegs. Das Unternehmen baut in der Siebenbrunnengasse 44 im 5. Bezirk in Wien ein mehrgeschossiges Wohnhaus mit 67 Eigentumswohnungen für Eigennutzer und Investoren. Das Projekt wurde laut Winegg mit dem Nachhaltigkeitszertifikat "DGNB Gold" ausgezeichnet. Die Bauarbeiten haben im Oktober 2025 begonnen. Die Fertigstellung wird in zwei Jahren erwartet. (ae)
Details zu den beiden genannten Investmentprodukten lesen Sie in der FONDS professionell-Ausgabe 4/2025 ab Seite 156 und hier im E-Magazin.
















