Der Nationalrat hat am Donnerstag (11.12.) mehrheitlich das "Wohnpaket" beschlossen, mit dem nun auch direkt in den freien Wohnungsmarkt eingegriffen wird. Die Woche zuvor war das 5. Mietrechtliche Inflationslinderungsgesetz (5. MILG) im Bautenausschuss abgesegnet worden. Damit hat sich SPÖ-Chef und Vizekanzler Andreas Babler gegen die bürgerliche Seite durchgesetzt.

Babler will mit seinem Wohnpaket für "leistbares Wohnen" sorgen und sogar "Mietwucher" zu einem Straftatbestand machen. Die Maßnahmen der Bundesregierung zur Begrenzung der Mietpreissteigerungen nun auch im frei finanzierten Markt sorgen erwartungsgemäß für kontroverse Debatten. In der Immobilienwirtschaft wird der politische Aktionismus kritisch gesehen.

Was also bringt der Eingriff in den Markt, und welche Konsequenzen hat er? Darüber diskutierte FONDS professionell im Herbst mit Vertretern der Immobilienwirtschaft und Experten für die Wohnungspolitik. Beim Roundtable in der Redaktion stießen die mieterseitigen Argumente auf die Sichtweise der Projektentwickler und Investoren. Beide Seite sind, jeweils aus ihrer Richtung kommend, mehr oder weniger einig, dass sowohl die hitzigen Diskussionen als auch die Eingriffe in den Markt das Investitionsklima beeinflussen. (ae)


Das ausführliche Experten-Gespräch lesen Sie in der FONDS professionell-Ausgabe 4/2025 ab Seite 142 und hier im E-Magazin.