Im Oktober hat der Erste Immobilienfonds das Wohnhochhaus Lakeside übernommen, das zum Stadtentwicklungsgebiet Seestadt Aspern gehört. Es bietet auf 14 Stockwerken Platz für 131 Wohnungen und ist die zwölfte Wohnimmobilie im Fonds, heißt es in einer Aussendung. Die Errichtung des Objektes kostete 31 Millionen Euro. Es befindet sich den Angaben zufolge direkt an der Uferpromenade des Sees, der im Rahmen des Stadtentwicklungsprojekts künstlich angelegt wurde.

Das Wohnangebot im Lakeside-Haus zielt auf eine Durchmischung bei den Mietern ab. Es sollen Singles genau so wie Familien angesprochen werden, meint Franz Gschiegl, Geschäftsführer der Erste Immobilien KAG. Neben Maisonetten im Erdgeschoss und Lofts in den oberen Stockwerken verfügen die Wohnungen demnach über zwei bis zu fünf Zimmer und einer Wohnfläche von rund 46m² bis zu 124m².

Der Fonds investiert zu über 80 Prozent in Österreich. Drei Viertel des Geldes ist in Wohnimmobilien veranlagt. Der Rest in Büro und Geschäftsflächen. Insgesamt befinden sich 75 Objekte im Portfolio. Das Fondsvolumen wird per Ende September mit über 1,9 Milliarden Euro angegeben, das Immobilienvermögen mit 1,4 Milliarden Euro. (eml)