Kostenexplosion: Wohnen um 43 Prozent teurer als vor zehn Jahren
In den vergangenen zehn Jahren sind die Wohnkosten weiter gestiegen, wobei sich die Nettomieten stärker verteuert haben als die Betriebskosten.
Es ist Wasser auf den Mühlen der Kritiker: Von 2024 auf 2025 sind die Wohnkosten in Österreich erneut deutlich gestiegen. Laut Statistik Austria betrug im zweiten Quartal 2025 die Miete für eine Hauptmietwohnung inklusive Betriebskosten durchschnittlich knapp 10,25 Euro pro Quadratmeter und Monat. Das entspricht einem Plus von 4,1 Prozent im Vergleich zum zweiten Quartal 2024.
Die Gesamtkosten setzten sich zuletzt aus der Nettokaltmiete in Höhe von rund 7,68 Euro und den Betriebskosten in Höhe von circa 2,56 Euro zusammen. Während die Betriebskosten binnen eines Jahres "nur" um 2,8 Prozent zunahmen, stieg die Nettomiete um 5,3 Prozent, obwohl in dieser Statistik auch die preisregulierten Gemeinde- und Genossenschaftswohnungen enthalten sind.
Kostenexplosion in zehn Jahren
Im Verlauf der vergangenen zehn Jahre sind die Preise eklatant gestiegen. Kostete im zweiten Quartal 2015 eine durchschnittliche Wohnung nur 472 Euro, liegt dieser Betrag aktuell um 42,5 Prozent höher bei 673 Euro. Dabei stiegen die Betriebskosten "nur" um 30 Prozent, während sich die Nettokaltmiete um 51 Prozent verteuerte. (ae)















