Knalleffekt vor Silvester: VC-Firma Arax schon wieder verkauft
Die Venture-Capital-Investoren von Arax Capital Partners kommen nicht zur Ruhe. In nur wenigen Monaten müssen sie sich auf den dritten Firmeneigentümer einstellen. Ob die Anleger nun weniger um ihr Geld bangen müssen, ist aufgrund der Verflechtungen fraglich.
Ein letzter Akt vor Toresschluss im Jahr 2025: Die Unternehmerfamilie rund um Boris Yosopov hat sich kurz vor Weihnachten von der Arax Capital Partners GmbH getrennt. Neuer Eigentümer ist die Lugsch Beteiligung GmbH in Wien. Die Geschäftsführung bei Arax übernahm Jürgen Rieger; Prokurist ist Gottfried Gruber.
Die 2022 gegründete Lugsch Beteiligung GmbH gehört Winfried Lugsch. Hier sind Lugsch selbst und Kristian Zobel Geschäftsführer. Prokurist ist der neue Arax-Geschäftsführer Rieger. Der Arax-Deal kommt nicht von ungefähr. Yosopov, Lugsch und Rieger kennen sich, denn die Lugsch Beteiligung GmbH ist seit kurzem an mehreren Firmen, die zum Yosopov-Firmennetzwerk gehören, beteiligt.
Arax im Firmenkarussell schwindelig gedreht
Die Venture-Capital-Firma Arax Capital und ihre Investoren haben ein turbulentes Jahr hinter sich. Im Juni verkauften Daniel Cesky und Christian Tiringer aus heiterem Himmel ihre CETI Holding GmbH an den Unternehmer Benjamin Motaev. Unter der CETI hängen beziehungsweise hingen die Arax Capital Partners, der Projektentwickler VE Immo und die BVT Beteiligungsverwaltung und Treuhand GmbH.
Etwa einen Monat später, nachdem das operative Geschäft bei Arax Capital de facto eingestellt worden war, übernahm die nicht unumstrittene Familie Yosopov die CETI Holding. Danach wurde es für die Anleger nicht besser. Sie wissen bis heute nicht, wie es um ihre Investments und den Fortgang der Arax steht. Bei einer Anlegerversammlung im November wurden sie von einem Mitarbeiter Yosopovs vertröstet. (ae)















