J.P. Morgan AM ändert Eckdaten des Multi-Alternatives-ELTIF
Der ELTIF von J.P. Morgan Asset Management wird in einigen Aspekten wie Mindesthaltedauer, Zeichnungsintervall und Verwässerungsschutzgebühr angepasst. Auswirkungen auf die verfolgte Investmentstrategie sieht der Anbieter keine.
Der "JPMorgan ELTIFs – Multi-Alternatives Fund" wird zum 1. September seine Lock-up-Frist von fünf auf drei Jahre verkürzen, teilt der Verwaltungsrat des Fonds mit. Anteilseigner können dann bereits nach einer Mindesthaltedauer von 36 Monaten nach dem Tag der Zeichnung die Rücknahme eines Teils oder aller ihrer Anteile verlangen. Die Fristverkürzung gilt auch rückwirkend für die Bestandsanleger.
"Diese Änderung erfolgt aufgrund der Einschätzung, dass eine kürzere Lock-up-Frist eingeführt werden kann, ohne dass dies wesentliche Auswirkungen auf den Anlageansatz, die Anlagepolitik, das Risikoprofil oder die Fähigkeit des Teilfonds zur Erfüllung von Rücknahmeanträgen hat", begründet der Verwaltungsrat den Schritt.
Illiquiditätsprämie hängt nicht von der Länge der Sperrfrist ab
Auf Nachfrage von FONDS professionell ONLINE, ob mit der Verkürzung der Frist nicht auch eine Verringerung der sogenannten Illiquiditätsprämie einherginge, argumentiert Christoph Bergweiler, Leiter des Fondsgeschäfts in Kontinentaleuropa bei J.P. Morgan Asset Management: "Die Illiquiditätsprämie ist kein Renditeaufschlag dafür, dass eine Lock-up-Frist exakt fünf Jahre beträgt, sondern spiegelt vor allem die Art der zugrunde liegenden Anlagen und deren Liquiditätsprofil wider."
Zwei weitere Veränderungen kommen ab kommendem Monat zum Tragen: Die Frequenz möglicher Zeichnungen wird von vierteljährlich auf monatlich erhöht. Außerdem wird die Verwässerungsschutzgebühr, die bisher bis zu zwei Prozent betragen konnte, einstweilen auf null Prozent gesetzt. Der ELTIF ist seit gut einem Jahr im Vertrieb. Stand Ende März 2026 wies er ein Volumen von 15,2 Millionen Euro auf. (tw)




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