Das Immobiliengeschäft floriert langsam wieder. Von Jänner bis Ende November 2025 wurden österreichweit um rund 14,7 Prozent mehr Transaktionen in den Grundbüchern eingetragen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Datendienstleister Immounited registrierte konkret 105.270 Verbücherungen. Der Gesamtumsatz, also die Summe aller registrierten Kaufpreise, stieg sogar um 15,4 Prozent.

Am stärksten zieht das Geschäft in Vorarlberg, Wien und in der Steiermark an, wo es jeweils um mehr als 20 Prozent über dem Vorjahr liegt. In Kärnten, Tirol und im Burgenland liegt die Steigerungsrate allerdings jeweils unter zehn Prozent (siehe Grafik).

Besonders stark ist die Nachfrage nach Zinshäusern: In diesem Segment gab es heuer schon um etwa ein Drittel mehr Transaktionen als voriges Jahr. Der Wohnungsverkauf stieg um etwa ein Fünftel, während das Plus bei Einfamilienhäusern 17 Prozent beträgt. Grundstücke wurden hingegen nur geringfügig mehr verkauft. (ae)