Immobilien: Whitestone-Pleite weitet sich aus
Nach der Insolvenz des Projektentwicklers meldete ein Immobilienprojekt Konkurs an. Für die Anleger ist hier wohl nichts mehr zu holen.
Die Tragödie rund um den ehemaligen Projektentwickler Whitestone, heute Netanja, ist um ein Kapitel reicher. In der vergangenen Woche meldete die Mirabelle Premium Suites GmbH & Co KG Konkurs an. Es handelt sich um die Objektgesellschaft des gleichnamigen Whitestone-Projekts in Laxenburg südlich von Wien. Das Projekt war erst Ende Juli durch einen bereits beteiligten Investor übernommen worden.
Zu den Gläubigern, die bis Mitte Februar 2026 ihre Forderungen anmelden können, zählen indirekt wahrscheinlich auch Anleger, die bei Whitestone Geld investiert hatten, das unter anderem in dieses Projekt geflossen ist.
Whitestone wird liquidiert
Ebenfalls in der vorigen Woche wurde beschlossen, dass die Netanja endgültig abgewickelt wird. Die Gesellschaft meldete Mitte November Insolvenz an und zeigte Zahlungsunfähigkeit an. Daher wurde das Insolvenzverfahren mangels Kostendeckung nicht eröffnet. Die Nichteröffnung wurde vorige Woche rechtskräftig und die Netanja zur Liquidation angemeldet. Dusan Morvay ist nun nicht mehr Geschäftsführer, sondern Liquidator.
Für die Whitestone-Anleger bedeutet dies, dass ihr investiertes und noch nicht retourniertes Kapital mit hoher Wahrscheinlichkeit verloren ist. Denn die Netanja wird keine Auszahlungen leisten und sie wird von den Immobilienprojekten, in die sie das Anlegerkapital investiert hatte, keine Rückzahlungen einfordern können. (ae)















