Immobilien: Umsatzmotor springt 2025 wieder an
Im vergangenen Jahr stiegen sowohl die Zahl der Immobilientransaktionen als auch das Investitionsvolumen deutlich an. Umsatztreiber sind Wohnimmobilien und zwei Segmente aus den Gewerbeimmobilien.
Mit einem außergewöhnlichen Schlusssprint beendete die österreichische Immobilienbranche das Jahr 2025. Das Gesamtinvestitionsvolumen schnellte um 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr in die Höhe und erreichte am Ende 4,1 Milliarden Euro. Davon entfallen allein knapp zwei Milliarden Euro auf das vierte Quartal, heißt es im Report "Österreich Investment Figures Q4 2025" des Maklers CBRE.
Die höchsten Investitionen wurden in den Segmenten Wohnen, Büro und Hotels getätigt. Ihr Anteil am Gesamtumsatz beträgt 69 Prozent. Der Office-Sektor holte mit "mehreren Großtransaktionen im vierten Quartal" im Jahresverlauf stark auf. Die größten Steigerungen gab es jedoch bei den Hotels und Wohnimmobilien. Große Deals sorgten ebenfalls dafür, dass in Wien das Investitionsvolumen im Jahresvergleich um 49 Prozent stieg. Es betrug am Ende 3,1 Milliarden Euro.
Der Datendienstleister Immounited berichtete unterdessen, dass voriges Jahr im Vergleich zu 2024 österreichweit um 15 Prozent mehr Immobilien verkauft wurden. Konkret wurden rund 115.000 Eigentümerwechsel in den Grundbüchern eingetragen. Besonders bemerkenswert ist die Steigerung des Transaktionsvolumens bei den Wohnimmobilien. In diesem Segment beträgt das Plus bundesweit 24 Prozent, wobei die Verkäufe in Wien, Niederösterreich und in der Steiermark überdurchschnittlich stark zulegten. (ae)
















