Das Immobiliengeschäft brummt – nicht erst, seit die jüngste Pandemie bewiesen hat, dass Investitionen in Wohnimmobilien relativ krisenresistent sind. Aufgrund der hohen Nachfrage, der Nullzinsen für Spareinlagen und der billigen Kredite sind die Immobilienpreise explodiert.

Die Anbieter von Bauherrenmodellen und Vorsorgewohnungen machen glänzende Geschäfte, müssen sich aber gleichzeitig Gedanken über die Zukunft machen. Denn das Marktumfeld hat sich in den vergangenen Wochen gravierend verändert. Die hohe Inflation machen der Wirtschaft und den Privatanlegern schwer zu schaffen und die Zeit der fast geschenkten Immobilienkredite ist vorbei. Die Immobilienwirtschaft muss sich darauf einstellen, dass die Finanzierung und Bewirtschaftung von Immobilien wesentlich komplexer und teurer wird.

FONDS professionell sprach mit einem der größten Player im österreichischen Markt. Die 1978 gegründete IFA kann auf den ­Erfahrungsschatz aus bald 500 initiierten Projekten zurückgreifen und hat nach eigenen Angaben bislang 2,5 Milliarden Euro investiert. Die beiden Vorstände Michael Baert und Michael Meidlinger betonen im Interview über die aktuellen Herausforderungen, dass Immobilien langfristig stabile Sachwerte seien und daher nicht mit einem Rückgang der Preise zu rechnen sei. (ae)


Das Interview lesen Sie in FONDS professionell 2/2022 ab Seite 162 oder hier im E-Magazin (Anmeldung erforderlich).