Obwohl die Soravia-Gruppe angeschlagen ist, zeigt ihre Tochter IFA eine erstaunlich starke Umsatzperformance. Die Gesellschaft platzierte in nur wenigen Wochen zwei Bauherrenmodelle, mit denen im geförderten Wohnbau 61 Wohnungen in Wien entstehen. Das Investitionsvolumen beträgt rund 24 Millionen Euro. Damit erreicht die IFA seit September einen Platzierungsumsatz von rund 50 Millionen Euro.

Bauherrenmodelle platziert
Bei den zuletzt geschlossenen Projekten handelt es sich einerseits um das Bauvorhaben in der Delsenbachgasse 8 in Wien-Simmering. Hier sollen 34 Wohnungen errichtet werden. Das zweite platzierte Bauherrenmodell ist Teil des Großprojekts "Baumstadt Floridsdorf". Im Abschnitt "Baumstadt 3" in der Werndlgasse 9 sind 27 Wohnungen geplant. Für das Gesamtprojekt wurden heuer drei Bauherrenmodelle mit insgesamt vier Gebäuden und einem Investitionsvolumen von 49 Millionen Euro abgesetzt. Das nächste Projekt in der "Baumstadt Floridsdorf" hat die IFA für den kommenden Jänner angekündigt.

Anleihe emittiert
Außerdem gab das oberösterreichische Unternehmen kürzlich die Schließung der Emission der "IFA AG 6,5% Nachhaltigkeitsanleihe 2024-2029" bekannt. Investoren zeichneten Inhaberschuldverschreibungen mit einem Nominalvolumen von rund elf Millionen Euro. Dafür sollen sie bis zum Ende der Laufzeit am 28. Februar 2029 eine jährliche Fixverzinsung von 6,5 Prozent erhalten. Die IFA plant, im ersten Quartal 2026 eine weitere Anleihe zu begeben. (ae)