Ex-Projektentwickler Whitestone meldet Konkurs an
Die Befürchtungen im Vertrieb und bei Anlegern, dass das Unternehmen pleite ist, sind eingetreten. Den Investoren droht ein Schaden in Millionenhöhe.
Das Bangen, Zittern und Hoffen hat nichts geholfen. Die Netanja GmbH, besser bekannt als der Projektentwickler Whitestone, hat Konkurs angemeldet. "Das Insolvenzverfahren wird mangels Kostendeckung nicht eröffnet. Der Schuldner ist zahlungsunfähig", heißt es im Akt des Handelsgerichts Wien (Az.: 5 Se 344/25k). Die Investoren, die der Whitestone über diverse Investmentvehikel Kapital zur Verfügung gestellt und noch nicht zurückbekommen haben, müssen nun mit dem Totalverlust des eingesetzten Kapitals rechnen.
Mit der Pleite des Wiener Unternehmens neigt sich eine Tragödie dem Ende zu, die Anfang des Jahres ihren Lauf nahm. Zunächst konnte Whitestone die Zinsen an die Investoren nicht zahlen. Im Frühjahr verkaufte Gründer und Geschäftsführer Norbert Galfusz das Unternehmen plötzlich an die Familie Yosopov. Dem Vernehmen nach wurde einige Zeit versucht, für die ins Stocken geratenen Immobilienprojekte eine Lösung zu finden. Über die Erfolge oder Misserfolge ist noch nichts bekannt. Fest steht unterdessen, dass die Netanja GmbH vorige Woche von der Familie Yosopov an Dusan Morvay verkauft wurde. (ae)















