2019 startete Corum, der Pariser Verwalter geschlossener Immobilienfonds, mit dem Österreich-Vertrieb. Mittlerweile sind Austro-Anleger im Flaggschifffonds Corum Origin mit über zehn Millionen Euro veranlagt, wie die Gesellschaft auf Nachfrage mitteilt. Im Corum XL, der in Österreich 2020, im Jahr des Pandemieausbruchs, lanciert wurde, sind es "über eine Million Euro" von Bürgern aus der Republik.

Insgesamt zeigt sich die Gesellschaft mit der Entwicklung der Zuflüsse zufrieden. Im ersten Quartal 2021 waren es laut den Angaben im XL-Fonds 70 Millionen Euro. Der Fonds, der ohne geografische oder sektorale Einschränkungen in Gewerbeimmobilien investiert (vorrangig EU, Großbritannien und Kanada), habe soeben eine Kapitalisierung von über einer Milliarde Euro erreicht. Soeben gab es mit dem Kauf eines 11.200 m² großen Gebäudes in Cork, Irland, für 67 Millionen Euro die größte Akquisition seit Gründung des Vehikels. Der Bruderfonds Origin, der rein in der Eurozone investiert, komme auf eine Kapitalisierung von über zwei Milliarden Euro.

In Deutschland vertreibt das Unternehmen seine Produkte vorerst nicht. Man prüfe laufend weitere Märkte. Der Fokus liege heuer noch auf den bestehenden Ländern, heißt es. (eml)