Im Jahr 2025 stiegen in rund 90 Prozent der österreichischen Regionen die durchschnittlichen Rufpreise bei Wohnungsmieten "mehr oder weniger deutlich". Das geht aus einer Auswertung von rund 250.000 Mietangeboten auf der Plattform Willhaben hervor. Die Bandbreite bei den Veränderungen der Quadratmeterpreise ist groß: Sie reicht von minus 3,3 bis plus 20,6 Prozent. Am häufigsten zu sehen sind Preissteigerungen von einem bis zehn Prozent.

"Von den 15 Bezirken mit den stärksten Anstiegen der Mietpreise zählten elf zu den Wiener Gemeindebezirken, während jeweils zwei Bezirke aus dem Burgenland und aus Tirol vertreten waren", berichtet Judith Kössner, Head of Immobilien bei Willhaben. Spitzenreiter mit plus 20,6 Prozent ist Wien-Brigittenau vor Wien-Mariahilf (19,9 Prozent) und Wien-Neubau (17,9 Prozent). Am anderen Ende der Tabelle liegen Mattersburg (-3,3 Prozent), Deutschlandsberg (-2,8 Prozent) und Eisenstadt-Umgebung (-2,4 Prozent).

Spitzenmieten liegen weit über 20 Euro
Wien führt auch die Liste der nominalen Angebotsmieten an. 25,58 Euro pro Quadratmeter wurden 2025 durchschnittlich bei Wohnungen in der Inneren Stadt in Wien (1. Bezirk) gefordert. Das sind um knapp zehn Prozent mehr als 2024. Es folgen Innsbruck (24,90 Euro), die beiden Wiener Bezirke Neubau und Mariahilf (jeweils 22,08 Euro) und die Stadt Salzburg mit 21,86 Euro.

Mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 8,76 Euro waren die Angebotspreise bei Mietwohnungen im südburgenländischen Güssing bundesweit am niedrigsten, obwohl sie im Jahresvergleich um elf Prozent zunahmen. Ebenfalls vergleichsweise günstig sind die Bezirke Murtal in der Steiermark (9,00 Euro), Gmünd und Lilienfeld in Niederösterreich (9,19 Euro bzw. 9,26 Euro) sowie Jennersdorf im Burgenland (9,33 Euro). (ae)