In den ersten drei Monaten 2021 haben deutsche Kreditinstitute rund 940,31 Millionen Euro an Strafzinsen für geparkte Einlagen bei der Europäischen Zentralbank (EZB) gezahlt. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Hochrechnung des Finanzportals "Tagesgeldvergleich.net" auf Basis der Monatsberichte der Deutschen Bundesbank. Allein im Monat März summierten sich die Kosten durch negative Zinsen demnach auf rund 328,48 Millionen Euro. In der Jahresprognose gehen die Finanzspezialisten von einem Betrag von bis zu 4,7 Milliarden Euro aus. Das entspräche mehr als der doppelten Belastung des Vorjahres. 2020 lagen die Strafzinszahlungen bei zirka 2,3 Milliarden Euro.