Die Kunden der European Bank for Financial Services, kurz Ebase, haben im zweiten Quartal weniger rege gehandelt. Dennoch wurden die Fonds- und auch ETF-Positionen weiter ausgebaut. Demnach sind die Handelsaktivitäten bei aktiv gemanagten Fonds im Durchschnitt des zweiten Quartals auf 92 Prozent im Vergleich zum Vorjahresdurchschnitt gesunken.

Der Ebase-Indikator misst die Handelsaktivitäten anhand der Volumina gemessen und soll damit unmittelbare Rückschlüsse auf den aktuellen Jahrestrend zulassen. Ein Wert von über 100 weist auf eine überdurchschnittliche Handelsaktivität der Kunden hin, umgekehrt bedeutet ein Wert unter 100 eine unterdurchschnittliche Aktivität aus. Dafür lag aber der sogenannte Fundflow-Faktor bei 1,55. Das bedeutet wiederum, dass die Fondskäufe um 55 Prozent über den Verkäufen lagen. (cf)