Anleger wollen nicht abwarten, wie Europa mit einem Krieg vor der Haustür, Energierationierung, einer kommenden Rezession und einer aus dem Zinsschlummer erwachenden EZB zurechtkommt. Geldmanager zogen in der Woche bis zum 7. September 3,4 Milliarden US-Dollar aus europäischen Aktienfonds ab, womit sich die Gesamtabflüsse in den vergangenen sechs Monaten auf 83 Milliarden Dollar beliefen, so die Deutsche Bank unter Berufung auf Daten von EPFR Global. Die Konjunkturabschwächung werde die europäischen Aktien überproportional treffen, während gleichzeitig Inflation die Anleiherenditen schmälere, meint Bank-of-America-Strategin Milla Savova.