Zahl des Tages: 76
US-Streitkräfte haben eine neue Angriffswelle gegen den Iran gestartet und dabei mehr als 80 Ziele attackiert. Nach einer Serie iranischer Angriffe auf Schiffe in der Straße von Hormus hoben die USA zudem eine Ausnahmeregelung auf, die neue Verkäufe iranischen Öls erlaubt hatte. Damit gerät das ohnehin fragile Waffenstillstandsabkommen weiter unter Druck.
Der Preis der Nordseesorte Brent stieg am Mittwochmorgen (8.7.) um mehr als zwei Prozent auf knapp 76 US-Dollar je Barrel. Die Erholung folgte auf den Preisrückgang im zweiten Quartal, nachdem sich die Spannungen in der Region zeitweise abgeschwächt hatten. Damit könnten auch die Inflationssorgen an den globalen Finanzmärkten wieder zunehmen.
Ende April hatte Brent mit mehr als 126 US-Dollar je Barrel den höchsten Stand seit Jahren erreicht – zwei Monate nachdem die USA und Israel ihre Militärkampagne gegen den Iran begonnen hatten. Im Laufe dieses Monats näherten sich die Preise mit zunehmenden Anzeichen einer Entspannung wieder dem Niveau vor Ausbruch des Konflikts an.















