Trotz negativer Einlagenzinsen parken die Geldinstitute in der Eurozone derzeit bei der Europäischen Zentralbank (EZB) so viel überschüssige Liquidität wie nie zuvor. Die Plattform "tagesgeldvergleich.net" beziffert die Summe per Ende Juli 2021 auf rund 736,59 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vormonat ist das ein Plus von 30,07 Milliarden Euro respektive 4,26 Prozent. Vor einem Jahr waren es noch 355,98 Milliarden Euro gewesen, was einem Zuwachs von mehr als 380 Milliarden Euro (107 Prozent) entspricht. Das Finanzportal "tagesgeldvergleich.net" hat die Zahlen auf Basis der jüngsten EZB-Zahlen erhoben. (cf)