Nach sieben Jahren haben Ermittler in Großbritannien den Libor-Skandal zu den Akten gelegt, berichtet die Nachrichtenagentur "Reuters". Die Untersuchungen seien abgeschlossen, und es würden keine weiteren Strafen ausgesprochen, teilte das Serious Fraud Office (SFO) am Freitag mit. Mindestens 16 Institute sind in den Skandal um Zinsmanipulationen verwickelt, elf Geldhäuser mussten bereits Strafen von mehreren hundert Millionen US-Dollar bezahlen – darunter auch die Deutsche Bank.