Blackrock konnte das verwaltete Vermögen im dritten Quartal erneut steigern. Der weltgrößte Vermögensverwalter managt für private und institutionelle Kunden nunmehr 6,4 Billionen US-Dollar (5,5 Bio. Euro), eine Steigerung um acht Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Zu dem Volumenanstieg haben elf Milliarden Dollar (9,5 Mrd. Euro) an Nettomittelzuflüssen in die passiven Indexfonds der Konzerntochter iShares, aber auch in aktiv verwaltete Multi-Asset-Portfolios und illiquide alternative Produkte beigetragen. Der Ertrag im dritten Quartal beträgt 1,4 Milliarden Dollar (1,2 Mrd. Euro).

Dennoch gab die Aktie von Blackrock nach: Der Kurs fiel im frühen Dienstagshandel an den Börsen um rund fünf Prozent. Als Gründe dafür nennen Analysten unter anderem, dass die vorgelegte Bilanz Einmaleffekte wie die Auswirkungen der Steuerreform in den USA enthalte. Zudem haben wichtige institutionelle Anleger knapp 25 Milliarden Dollar (21,6 Mrd. Euro) abgezogen.