Zahl des Tages: 61 %
Im vergangenen Jahr haben weltweit 61 Prozent der Menschen Geld gespendet – entweder direkt an Bedürftige, für wohltätige Zwecke oder aus religiösen Gründen. Das geht aus dem aktuellen "World Giving Report" der Charities Aid Foundation (CAF) hervor, für den mehr als 60.000 Menschen in 105 Ländern befragt wurden. Gegenüber dem Vorjahr ging der Anteil der Spender leicht zurück. 2024 hatten noch 64 Prozent der Befragten angegeben, Geld für einen guten Zweck gegeben zu haben. Im Durchschnitt spendeten die Menschen weltweit ein Prozent ihres Einkommens. Regional zeigen sich jedoch deutliche Unterschiede: Während in Afrika durchschnittlich 1,6 Prozent des Einkommens gespendet werden, liegt der Wert in Europa bei lediglich 0,6 Prozent.
Als großzügigstes Land der Welt identifiziert die Studie Nigeria. Dort spenden die Menschen im Schnitt 2,8 Prozent ihres Einkommens. Die zehn großzügigsten Länder befinden sich allesamt in Afrika und Asien. Besonders spendabel sind laut der Untersuchung die 25- bis 44-Jährigen. Sie geben durchschnittlich doppelt so viel von ihrem Einkommen für wohltätige Zwecke aus wie Menschen über 55 Jahre (1,2 gegenüber 0,6 %). Am häufigsten fließen Spenden in religiöse Zwecke, die von 31 Prozent der Befragten unterstützt werden. Dahinter folgen Kinder- und Jugendprojekte sowie die Armutsbekämpfung mit jeweils hoher Zustimmung.















