Eine Gruppe von Kaufleuten in Mailand und der umliegenden Region Lombardei plant laut Medienberichten eine Sammelklage gegen die italienische Regierung mit einer Schadenersatzforderung in Höhe von 600 Millionen Euro. Der Grund: Das Gesundheitsministerium habe am 16. Januar aufgrund veralteter Daten der Infektionszahlen die norditalienische Region völlig überflüssigerweise als "rote Zone" und damit als Hochrisikogebiet eingestuft, was vom  17. bis 23. Januar zu einem Teil-Lockdown mit Schließung von Geschäften und Lokalen sowie zu strengen Reisebeschränkungen geführt habe.