Die EU-Wettbewerbshüter verhängten über den US-Kreditkarten-Giganten Mastercard ein empfindliches Bußgeld in Höhe von 570 Millionen Euro. Nach Ansicht der EU-Kommission hatte Mastercard den Zugang von Einzelhändlern zu grenzüberschreitenden Kartenzahlungsdiensten in unzulässiger Weise beschränkt. "Die Regelungen von Mastercard haben Händler daran gehindert, bessere Konditionen von Banken in anderen Mitgliedstaaten in Anspruch zu nehmen. So wurden die Kosten für Kartenzahlungen künstlich in die Höhe getrieben – zum Nachteil der Verbraucher und der Einzelhändler in der EU", lautet die Begründung von Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager.