Wie der Rat der Europäischen Union (EU) in Brüssel mitteilt, sind der sogenannte Brexit-Fonds und die vorläufige Mittelverteilung endgültig beschlossen worden. Mit insgesamt 5,47 Milliarden Euro sollen öffentliche und private Unternehmen unterstützt werden, die nach dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU mit zusätzlichen Kosten, Verlusten oder anderen nachteiligen wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen konfrontiert sind, berichtet die Deutsche Presse-Agentur (DPA). Die größten Beträge fließen nach der vorläufigen Mittelzuweisung an Irland (1,2 Mrd. Euro), die Niederlande (886 Mio. Euro) und Frankreich (736 Mio. Euro). Deutschland erhält 647 Millionen Euro, allerdings dürfte die Bundesrepublik unter dem Strich vermutlich deutlich mehr Geld in den Brexit-Fonds einzahlen als herausbekommen.