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Griechenland hat einen weiteren Schritt beim Abbau seiner Staatsschulden vollzogen und Kredite aus dem ersten Hilfsprogramm der europäischen Partner vorzeitig zurückgezahlt. Nach Angaben der Nachrichtenagentur "Reuters" und der griechischen Wochenzeitung "To Vima" beläuft sich die Summe auf rund 5,3 Milliarden Euro.
Wie zwei Regierungsvertreter erklärten, wurde der Betrag bereits am Montag überwiesen – obwohl die entsprechenden Verbindlichkeiten eigentlich erst im Zeitraum zwischen 2033 und 2041 fällig gewesen wären. Regierungssprecher Pawlos Marinakis zufolge spart der Staat durch die frühzeitige Tilgung Zinskosten in Höhe von etwa 1,6 Milliarden Euro. Zudem eröffne der Schritt die Möglichkeit, die Schuldenquote Griechenlands innerhalb der nächsten drei Jahre auf unter 120 Prozent der Wirtschaftsleistung zu senken.
Ursprünglich hatte die Regierung in Athen vorgesehen, diese Kredite bis spätestens 2031 zurückzuzahlen und damit rund zehn Jahre früher als im ursprünglichen Zeitplan. Bei den nun getilgten Verbindlichkeiten handelt es sich um einen Teil des ersten von insgesamt drei Rettungspaketen, die Griechenland im Jahr 2010 erhalten hatte. Die Mittel seien über die Europäische Kommission an die beteiligten Staaten weitergeleitet worden, sagte ein Regierungsvertreter, der anonym bleiben wollte, gegenüber "Reuters".















