Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat der Deutschen Bank ein Wertpapierpaket im Nominalwert von 50 Milliarden Dollar abgekauft, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" unter Berufung auf Informationen aus Finanzkreisen. Nachdem der Deutsche-Bank-Vorstand im Juli beschlossen hatte, sich aus dem globalen Aktienhandel vollständig zurückzuziehen, befand sich das Wertpapierpaket in einer Abbaueinheit der Deutschen Bank. Durch den Verkauf schrumpft diese Abbaueinheit, die Ende September ein Volumen von 177 Milliarden Euro aufwies, nun weiter. Mit dieser Maßnahme will die Deutsche Bank ihr Eigenkapital stärken, um trotz der hohen Sanierungsaufwendungen und IT-Investitionen in den nächsten Monaten eine erneute Kapitalerhöhung zu vermeiden.